Wenn Sie PMDD (Prämenstruelle Dysphorische Störung) haben, kann die Perimenopause eine besonders herausfordernde Zeit sein.

Die Verbindung: PMDD spiegelt eine abnormale Empfindlichkeit gegenüber normalen hormonellen Schwankungen wider. Die Perimenopause bringt verstärkte Schwankungen mit sich — was Frauen mit PMDD-Vorgeschichte anfälliger macht.

Freeman et al. (2006) fanden heraus, dass Frauen mit früherer PMDD ein signifikant höheres Risiko für perimenopausale Depressionen hatten. SWAN-Daten bestätigen, dass eine Vorgeschichte von prämenstruellen Symptomen schlechtere Stimmungsergebnisse während des Übergangs vorhersagt.

Behandlung:

  • SSRIs — Erstbehandlung bei PMDD. Können kontinuierlich oder nur während der Lutealphase eingenommen werden. Sie können eine Stimmungsverschlechterung in der Perimenopause verhindern
  • Hormonelle Stabilisierung — kombinierte hormonelle Verhütung oder HRT können die hormonellen Schwankungen glätten, die Stimmungssymptome auslösen
  • KVT — hilft, Bewältigungsstrategien für den Übergang zu entwickeln
  • Tracking — nutzen Sie diese App, um Ihre Stimmung über Ihren Zyklus hinweg zu verfolgen. PMDD-Symptome sind zyklisch; perimenopausale Depression kann es nicht sein

Kernpunkt: PMDD ist NICHT "schlimmes PMS." Es ist eine eigenständige neurobiologische Erkrankung. Frauen mit PMDD benötigen einen anderen Ansatz in der Perimenopause-Betreuung als Frauen ohne PMDD.