Schilddrüsenerkrankungen treten in der Lebensmitte häufig auf und ihre Symptome überschneiden sich erheblich mit den Wechseljahren.
Warum es wichtig ist: Eine Schilddrüsenunterfunktion betrifft bis zu 10 % der Frauen über 50. Müdigkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall, Brain Fog und Stimmungsschwankungen sind Symptome SOWOHL einer Schilddrüsenunterfunktion ALS AUCH der Wechseljahre. Ohne Tests ist es unmöglich zu wissen, was Ihre Symptome verursacht.
SWAN-Daten: Die Prävalenz von Schilddrüsenantikörpern (TPO) nimmt während des Wechseljahrsübergangs zu, was darauf hindeutet, dass hormonelle Veränderungen die Autoimmunaktivität der Schilddrüse beeinflussen.
Was getestet werden sollte: TSH, Freies T4 und TPO-Antikörper. NICE empfiehlt die Überprüfung der Schilddrüsenfunktion vor Beginn einer HRT.
Wichtige Wechselwirkung: Eine Östrogentherapie erhöht das thyroxinbindende Globulin (TBG), was den Thyroxinbedarf bei Frauen, die Levothyroxin einnehmen, erhöhen kann. Wenn Sie Schilddrüsenmedikamente einnehmen, muss Ihre Dosis möglicherweise bei Beginn einer HRT angepasst werden.
⚠️ Nehmen Sie niemals Schilddrüsenmedikamente ohne entsprechende Tests ein. Eine Überbehandlung kann Herzrhythmusstörungen und Knochenschwund verursachen.